Warum lernen Sie Französisch?

Es ist aufregend, eine neue Sprache zu lernen! Nicht jede/r von uns hat das Glück, zweisprachig aufzuwachsen. Wer Französisch nicht als Schulfach belegen konnte, hat über Sprachkurse trotzdem die Möglichkeit, sich die Sprache der Liebe anzueignen. Doch warum lernen Sie ausgerechnet Französisch und keine andere Sprache? Das wollten wir wissen. Hier sind die Antworten.

Martha, 22 Jahre: „Ich habe mich verliebt. In einen Franzosen. Doch leider spricht er nicht gut Englisch und in der Schule hat er Deutsch nie so richtig verstanden. Aus diesem Grund haben wir beide beschlossen, ein Stück aufeinander zu zu gehen. Ich lerne seine, er meine Sprache. Auf diese Weise motivieren wir uns gegenseitig. Bisher klappt es auch ganz gut und die Sprache klingt auch so schön! Ich habe aber noch etwas Probleme damit das „nge“ richtig auszusprechen.

Linda, 40 Jahre: „Ich ziehe endlich nach Frankreich, um mein Geschäft dort auszubauen. Ich handle mit Blumen und zukünftig dann auch mit Zubehör rund um das Gartenhaus. Ich spreche schon ganz gut Französisch, aber beim Fachvokabular fehlt mir noch einiges Wissen. Zum Beispiel wusste ich vorher nicht, was das französische Wort für Gartenhäuser ist.“

Hannes, 25 Jahre: „Ich habe Französisch an der Uni belegt, weil ich mal ein Jahr in Frankreich studiert habe und mein Wissen nun intensivieren möchte. Ich mag den Klang der Sprache und höre mir auch gerne französische Musik an. Ach, eigentlich mag ich alles an Frankreich, auch das Essen und den guten Wein!“

Gerhard, 56 Jahre: „Ich bin Frührentner und möchte etwas Sinnvolles mit meiner vielen ungewohnten Freizeit anfangen. Ich habe für nächsten Sommer eine Reise nach Nancy mit meiner Frau geplant, bis dahin möchte ich mir noch die wichtigsten Vokabeln und Redewendungen aneignen. Der Kurs macht sehr viel Spaß, ich denke, ich bleibe auch weiterhin dabei!“

Rudi, 44 Jahre: „Weil ich es schon immer lernen wollte und immer aufgeschoben habe, aber jetzt ist das vorbei, jetzt tue ich endlich mal,was ich will!!“

Tessa gibt Tipps zum Vokabellernen

Wir haben uns mit Tessa in der Stadt getroffen, einer Französisch – Schülerin, die sich schon immer schwer damit tat, Vokabeln, die sie gelernt hatte, in ihrem Kopf zu behalten. Sie hat sich, als sie die neue Fremdsprache Französisch gelernt hat, ein paar Tipps von anderen Französisch . Lernen und auch von ihren Lehrern geholt, und ihre zwei Favoriten für uns zusammengestellt. Dieses Wissen wollen wir natürlich niemandem vorenthalten:

„Mein Top – Favorit (vorausgesetzt man hat nichts gegen eine im Nachhinein etwas chaotisch wirkende Wohnung) ist die Postit – Methode. Hierfür benötigt man eine ganze Menge an Postit – Zettelchen (das sind die kleinen Notiz – Zettel mit dem klebenden Stück oben, die man überall befestigen kann), die man auf allen erdenklichen Gegenständen befestigt, die man in seinem Haushalt hat.

Auf diese Zettel schreibt man dann die französische Version von dem Gegenstand, den man gerade vor sich liegen/ stehen hat. Zum Beispiel klebt man also auf den Tisch einen Postit mit ‚la table‘. Die Übersetzung benötigt man nicht mehr, schließlich weiß ja jeder, dass es sich bei dem Gegenstand um einen Tisch handelt. Man benötigt für diese Methode lediglich die Postits, ein Wörterbuch und einen Stift. Dann beklebt man so viele Gegenstände, wie möglich damit, auch diejenigen, deren Vokabeln man vielleicht nicht so häufig braucht  (gerade die!!), zum Beispiel das Kettcar der Sohnes oder ein anderes Tretfahrzeug.

Der Sinn dieser Methode ist, dass man sich die Gegenstände durch die häufige Konfrontation mit der Vokabel (durch das ständige Ansehen) ganz nebenbei einprägen kann. Besonders effektiv ist dies bei Vokabeln, deren Gegenstände man sehr oft sieht, zum Beispiel Schrank, Tisch, Tasse, Toilette und so weiter.

Die zweite Methode sind die Karteikarten. Kennt sicher jeder. Sie ist auch nahezu unschlagbar. Man schreibt auf jede Karteikarte ein Wort und dann die Übersetzung dazu. Diese ordnet man nach dem Alphabet. Durch das Abschreiben und gleichzeitige Nachsprechen werden sie trainiert. Dann kann man die Worte je nach Lust und Laune wiederholen. Diese Methode setzt allerdings mehr Bereitschaft zum Lernen voraus!“