Tessa gibt Tipps zum Vokabellernen

Wir haben uns mit Tessa in der Stadt getroffen, einer Französisch – Schülerin, die sich schon immer schwer damit tat, Vokabeln, die sie gelernt hatte, in ihrem Kopf zu behalten. Sie hat sich, als sie die neue Fremdsprache Französisch gelernt hat, ein paar Tipps von anderen Französisch . Lernen und auch von ihren Lehrern geholt, und ihre zwei Favoriten für uns zusammengestellt. Dieses Wissen wollen wir natürlich niemandem vorenthalten:

„Mein Top – Favorit (vorausgesetzt man hat nichts gegen eine im Nachhinein etwas chaotisch wirkende Wohnung) ist die Postit – Methode. Hierfür benötigt man eine ganze Menge an Postit – Zettelchen (das sind die kleinen Notiz – Zettel mit dem klebenden Stück oben, die man überall befestigen kann), die man auf allen erdenklichen Gegenständen befestigt, die man in seinem Haushalt hat.

Auf diese Zettel schreibt man dann die französische Version von dem Gegenstand, den man gerade vor sich liegen/ stehen hat. Zum Beispiel klebt man also auf den Tisch einen Postit mit ‚la table‘. Die Übersetzung benötigt man nicht mehr, schließlich weiß ja jeder, dass es sich bei dem Gegenstand um einen Tisch handelt. Man benötigt für diese Methode lediglich die Postits, ein Wörterbuch und einen Stift. Dann beklebt man so viele Gegenstände, wie möglich damit, auch diejenigen, deren Vokabeln man vielleicht nicht so häufig braucht  (gerade die!!), zum Beispiel das Kettcar der Sohnes oder ein anderes Tretfahrzeug.

Der Sinn dieser Methode ist, dass man sich die Gegenstände durch die häufige Konfrontation mit der Vokabel (durch das ständige Ansehen) ganz nebenbei einprägen kann. Besonders effektiv ist dies bei Vokabeln, deren Gegenstände man sehr oft sieht, zum Beispiel Schrank, Tisch, Tasse, Toilette und so weiter.

Die zweite Methode sind die Karteikarten. Kennt sicher jeder. Sie ist auch nahezu unschlagbar. Man schreibt auf jede Karteikarte ein Wort und dann die Übersetzung dazu. Diese ordnet man nach dem Alphabet. Durch das Abschreiben und gleichzeitige Nachsprechen werden sie trainiert. Dann kann man die Worte je nach Lust und Laune wiederholen. Diese Methode setzt allerdings mehr Bereitschaft zum Lernen voraus!“